Dez062015

Upcycling: Stern oder Sonne aus Teelicht

Nachdem ich mit der Ankündigung, diesen Blog zu schließen, eine kleine Protestwelle ausgelöst habe, stelle ich nun diesen schon länger geplanten Beitrag online, um die Wogen wieder zu glätten.

Vielleicht ist dieser für den/die ein oder andere(n) LeserIn eine Geschenk-Idee für die bevorstehenden Festtage.

Upcycling findet immer mehr Anhänger

Ich fand es immer schon schade, ausgebrannte Teelichter einfach wegzuschmeißen. Vielleicht ging das dem/der ein oder anderen LeserIn auch schon so.

Hier nun eine neue Verwendungsmöglichkeit, die schnell und auch mit Kindern einfach umzusetzen ist.

Zuerst enfernt man den abgebrannten Docht samt Halterung aus dem leeren Teelicht. Dann werden vom Rand in Richtung Mitte dreieckige Einschnitte vorgenommen. Das funktioniert sehr gut mit einer alten Nagelschere. Wenn man die Sternspitzen abrundet, erhält man so statt eines Sterns oder einer Sonne auch eine schöne Blumenform.

Nun werden die Spitzen vorsichtig nach außen gebogen und der restliche Wachs zum Beispiel mit einem Zahnstocher oder stumpfen Messer entfernt.

Mit einem alten Kugelschreiber nun noch Muster nach belieben eingravieren. Dies gelingt einfacher, wenn man eine Zeitung unterlegt. Damit wird der Untergrund etwas weicher. Aber vorsicht: Das Blech ist sehr dünn! Nicht zu fest aufdrücken, sonst ist man durch.


Den Stern, die Sonne, die Blume vorsichtig noch etwas flach drücken. Jetzt kann man das Ergebnis als Anhänger nutzen oder auf eine Grußkarte kleben.

Viel Spaß beim Basteln!

 

Dez042015

Blog Adventskalender 2015 – 4.Söckchen

04Herzlich willkommen auf meinem Blog zum 4. Söckchen des Blog-Adventskalenders 2015, den Alex nun schon zum siebten Mal organisiert hat. Danke dafür an dieser Stelle. Schön, dass ihr von Daggis Welt hierhin gefunden habt.

Ich habe immer versucht, auf meinem Blog neben ein paar allgemeinen Beiträgen auch wissenswerte Informationen über das eine oder andere Thema an die Leser zu bringen. Dies möchte ich auch beim 4. Söckchen so beibehalten.

Wahrscheinlich wird dies wohl gleichzeitig der letzte Beitrag auf diesem Blog sein. Aber das ist ein anderes Thema.

Nun aber zur Sache:

Die Sache mit den Kirschzweigen

Falls ihr in den kommenden Tagen Kirschzweige in eine Vase stellt, werden diese zu Weihnachten blühen. Nun ja, garantieren kann ich das nicht. Aber ich bin mir doch ziemlich sicher, dass ihr wisst, auf welche Legende dieser Brauch zurückgeht, oder?

Also gut, hier die kurze Erklärung.
Im 3. Jahrhundert lebte in Nikomedia, dem heutigen nördlich von Istanbul liegenden Izmit, die Tochter eines reichen Kaufmanns mit Namen Barbara. Gegen den Willen ihres Vaters bekannte sich die junge Frau zum Christentum. Trotz härtester Strafandrohungen schwor sie der neuen Religion nicht ab. Wenig später richtet man sie grausam hin.

Der Brauch mit den Zweigen geht auf ihre Gefangenschaft zurück. In ihrer Zelle soll sie angeblich einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Wasser aus ihrem Trinkgefäß gegossen haben, der dann etwas später, am Tag ihrer Verurteilung zum Tode, zu blühen begann.

Und heute, am 04. Dezember, wird das Patrozinium (Namenstag) der Schutzpatronin der Bergleute, Hüttenleute, Geologen, Glöckner, Glockengießer, Schmiede, Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker, Architekten, Artilleristen, Pyrotechniker, Feuerwehrleute, Helfer des Technischen Hilfswerks, Totengräber, Hutmacher, der Mädchen und der Gefangenen und eine der vierzehn Nothelfer gefeiert.

Ich wünsche euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und weiterhin viel Spaß mit und beim Blog-Adventskalender.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Ach ja, das 5. Söckchen findet ihr entweder auf gesichtet.net, koelsche-ziege.de oder nicht-spurlos.de .

Mai252015

Lang ist’s her

… , dass ich hier den letzten Beitrag geschrieben habe. Das war am 01. März über Die Närrin des Königs“ von Angeline Bauer.

Seit dem fehlt mir einfach die Zeit und die Motivation, mich unter anderem auch um diesen Blog zu kümmern. Über den Grund dafür habe ich hier ebenfalls schon berichtet. Dieses dort beschriebene Projekt ist technisch und inhaltlich (eine neue Idee steht schon in den Startlöchern) relativ aufwendig, macht aber großen Spaß und erfreut sich laut Besucherzahlen einiger Beliebtheit.

Deshalb hilft dann wohl nur, mal darüber nachzudenken, ob und wie es weitergehen soll. Denn ich muss erkennen, dass sich im Laufe der Zeit einfach zuviel angesammelt hat. Selbst wenn man keine Beiträge schreibt, so muss ein Blog doch zumindest technisch durch Updates auf den neuesten Stand gebracht werden.

Aber was ist ein Blog ohne neue Beiträge?
Zumindest kein Blog mehr im eigentlichen Sinne.

Bis zum Ende des Jahres gebe ich mir aber noch die Zeit, über die Fortführung auch dieses Blogs nachzudenken.

Und ihr, liebe Blogger-Kollegen da draußen, die sich vielleicht etwas gewundert haben, dass ich kaum bis keine Kommentare mehr abgegeben habe: Seid gewiss, ich verfolge euch noch immer und auch weiterhin und werde sicher auch wieder mal meinen „Senf“ zu euren Beiträgen abgeben ;-) .

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Mrz012015

Buchvorstellung: „Die Närrin des Königs“

Die Närrin des Königs - CoverEnde letzten Jahres hatte ich im Rahmen eines Blog-Adventskalenders zweimal Glück bei Gewinnspielen und wurde dadurch Besitzer sehr unterschiedlicher Lektüren.

Über eines der Bücher hatte ich hier schon geschrieben. Nun möchte ich kurz aber sehr gerne über den zweiten Gewinn berichten.

Und zwar ist dies ein Buch von Angeline Bauer und heißt „Die Närrin des Königs„. Der Roman spielt im Paris des 16. bzw. 17. Jahrhunderts und handelt von Mathurine, einer -heute würde man sagen- taffen Frau, die als Närrin im Dienste dreier französischer Könige stand und tatsächlich gelebt hat.

In diesem toll und spannend geschriebenen historischen Roman erhält man als Leser Einblick ins höfische Leben der Renaissance und erfährt Vieles über die Stellung der Narren zu jener Zeit.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch absolut lesens- und deshalb empfehlenswert.

Zur Zeit ist dieser Roman unter dem Titel „Gefährliche Liebe einer Hofnärrin“ allerdings nur als eBook (z. B. über amazon) erhältlich.

Wer mehr über die sehr produktive und erfolgreiche Autorin erfahren möchte, sollte neben ihrer Website (s.o.) auch ihren Blog regelmäßig besuchen.

An dieser Stelle vielen Dank nochmal, Angeline, für diese sehr unterhaltsame Lektüre.

Jan212015

Kurze Projektvorstellung

Kölner StadtteileSeit Längerem ist es hier auf dem Blog ja etwas ruhiger zugegangen. Das liegt unter anderem auch daran, dass ich nebenher noch andere Projekte habe. Eines davon ist Koelner-Stadtteile.de, das ich hier kurz vorstellen möchte.

Die Ursprungsidee dahinter war, ein kleines Portal zu schaffen, das die 86 Kölner Veedel miteinander verbindet. So können Websites gemeldet werden, die sich mit einem der Veedel beschäftigt oder in einer besonderen Weise mit diesen verbunden ist (z. B Vereine).

Im Laufe der Zeit hat es sich für mich auch als „Übungsplattform“ in Verbindung mit der Google Maps API entwickelt. Dies war und ist im besonderen dadurch möglich geworden, dass mit offenedaten-koeln.de ein tolles Geo-Informationssystem für Köln zur Verfügung steht.

Außerdem versuche ich, zusätzlich auch saisonspezifische Daten zu visualisieren, wie z. B. die Kölner Weihnachtsmärkte oder aktuell den Streckenverlauf des Kölner Rosenmontagszuges.

Wer sich zum Beispiel mal über Stadtteil-, Bezirks- und/oder Postleitzahlen-Grenzen von Köln informieren möchte, kann gerne vorbeischauen.

Jan202015

Buchgeschenk für einen Ruheständler

Keine Zeit, bin in RenteEnde letzten Jahres war ich einer der glücklichen Gewinner des Büchleins „Keine Zeit, bin in Rente„, für das auch Alex von offenesblog.de eine Geschichte beigesteuert hat.

Und obwohl ich noch lange nicht zu denjenigen gehöre, die bald in den Ruhestand treten geschweige denn schon getreten sind, war dies eine unterhaltsame und sehr amüsante kleine Lektüre.

Wer also für einen zukünftigen oder schon ausübenden Rentner eine kleine Geschenkidee sucht, dem sei das Buch

Keine Zeit, bin in Rente
Coppenrath Verlag, Münster

wärmstens epfohlen!

Dez312014

Ich wünsche euch …

Frohes neues Jahr

Frohes neues Jahr

einen guten Rutsch in ein gesundes, lese- und schreibreiches neues Jahr!

Dez062014

Blog Adventskalender 2014 – 6. Söckchen: Weihnachten

6. SöckchenErstmal möchte ich euch, liebe Leser, hier zum 6. Söckchen des von Alex organisierten Blog-Advenstkalenders begrüßen.

Tja, und schon ist es bald wieder so weit: Wir feiern Weihnachten. Die einen mit Würstchen und Kartoffelsalat, die anderen mit Gänsebraten, Rotkohl und Klößen und wieder andere mit … wie auch immer. Jeder eben so, wie sie/er es mag.

Und so mancher kommt in der Vorweihnachtszeit statt in Vorfreudenstimmung auf dieses Fest eher wieder in Stress. Sei es, weil man sich Gedanken macht, ob es wirklich wieder Würstchen geben soll oder doch mal etwas anderes. Oder wegen der Stress-Frage schlechthin: Was schenke ich wem?

Doch wie viele Gedanken machen wir uns in diesen Tagen über das Fest selbst?

Nehmt euch einfach mal beim Lesen dieses Textes die paar Minuten Zeit und kommt etwas runter.

Woher kommt eigentlich der Begriff „Weihnachten“?

Das ist recht schnell erklärt. Er leitet sich aus dem mittelhochdeutschen „ze den wihen nahten“ her, was so viel wie „zu den geweihten/heiligen Nächten“ bedeutet. In diesen „Nächten“ feierte man die Geburt von Jesus Christus; nach dem Glauben der Christen der Erlöser der Menschen. Und obwohl der genaue Tag der Geburt nicht überliefert wurde, wird schon seit dem 4. Jhd. in Rom dieses Fest am 25. Dezember gefeiert.

Doch wie kam es ausgerechnet zu diesem Datum als „Feiertag“?

Nun, dafür gibt es zwei Deutungen:
Eine Theorie geht davon aus, dass die römische Kirche dieses Fest als Gegenpol zum heidnischen Fest der Wintersonnenwende setzen wollte.

Die andere Deutung basiert einfach auf einen mathematischen Gedanken: Da man schon in frühen Zeiten vom 25. März als Tag von Jesu Empfängnis ausgingen („Verkündigung des Herrn“ bzw. „Mariä Verkündigung“), war es nur logisch, dass dann neun Monate später, also am 25. Dezember, Jesu geboren sein musste.

Wie auch immer: Fest steht, dass der 25. Dezember als Geburtstag von Jesus gefeiert wird und nicht –wie häufig aufgrund der Feierlichkeit vermutet- der 24. Dezember. Heiligabend ist „nur“ der Vor- (-Freude) Abend.

Übrigens wären die stressgeplagten Geschenke-Sucher im Mittelalter „die Ruhe selbst“ gewesen. Denn zu dieser Zeit war das gegenseitige Beschenken völlig unbekannt. Dieser Brauch kam erst im 18. Jahrhundert auf.

Anders sieht es mit dem Brauch des Krippe-Aufstellens aus. Denn eine europaweite Verbreitung fand schon ab dem 16. Jahrhundert durch die Jesuiten statt. Die erste Krippe des Ordens stand um 1560 in einem Kloster in Portugal. Doch die Idee zur ersten Weihnachtskrippe hatte schon der Heilige Franz von Assisi. Er hielt bereits 1223 in Greccio (Italien) eine Krippenfeier mit lebenden Tieren ab.

So, nun aber erstmal genug zu diesem Thema.
An dieser Stelle wünsche ich euch ruhige und besinnliche (Vor-) Weihnachtstage und viel Spaß mit den kommenden Söckchen.

Das morgige findet ihr bei schienenreisen.commendweg.com oder fulanos-worte.de.

PS: Diejenigen, die zum heutigen Datum vielleicht etwas zum Thema „Nikolaus“ erwartet haben, können sich gerne meinen schon früher erschienenen Beitrag „Nikolaus, wer war er wirklich“ ansehen. Alle anderen natürlich auch ;-) .

Nov242014

Blog-Adventskalender 2014

logo2014Dieses Jahr hat Alex von offenesblog.de nun schon zum 6. Mal den Blog Adventskalender organisiert und Stephans Leuchtfeuer ist nach einer kleinen Pause auch wieder „mit von der Partie“.

Wie für Adventskalender üblich wird am 01.12. das erste Söckchen (meinungs-blog.de) geöffnet. Interessante Beiträge in unterschiedlicher Form werden dann in den 24 Tagen bis Heiligabend wieder viel Unterhaltung für die Besucher bringen.

Es lohnt sich -wie jedes Jahr- die Spur zum nächsten Blog zu verfolgen. Es gibt in jedem Beitrag drei Hinweise, wo das nächste Söckchen zu finden sein könnte.

Ich wünsche allen Teilnehmern und Besuchern viel Spaß.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Nov122014

Invented in Germany: Barbie

Bild Lilli, Foto: GeekChickLoLo, wikipedia

Bild-Lilli,
Foto: GeekChickLoLo, wikipedia

Gut, so ganz korrekt ist die Überschrift nicht. Eigentlich müsste sie „Invented in Germany: Lilli“ lauten.
Aber so weit hergeholt ist sie dann auch wieder nicht. Denn Lilli ist das Vorbild für die weltbekannte Spiel- und Mode-Puppe Barbie.

Lilli war ursprünglich eine Figur aus dem gleichnamigen Comic von Reinhard Beuthien. Die Reihe erschien von 1952 bis 1961 in der Bild-Zeitung. Der Comic wurde in kurzer Zeit so bekannt, dass die Redaktion der Zeitung 1953 beschloss, eine Puppe als Werbemittel nach dem Vorbild der Titelfigur herstellen zu lassen. Diese war dann schon bald in diversen Schaufenstern zu finden.

In einem dieser Schaufenster in der Schweiz entdeckte die US-Amerikanerin und Mitbegründer der Firma Mattel, Ruth Handler, diese Puppe. Da ihre Tochter Barbara gerne mit Anziehpuppen spielte, wollte sie Anfang der 1950er Jahre eine Puppe produzieren, die einem Mannequin glich. Ihr Mann war aber dagegen, da die Produktion seiner Meinung nach zu teuer gewesen wäre.

Ruth Handler kaufte die etwa 30cm große und mit blonder Pferdeschwanz-Frisur versehene Puppe. Zurück in den USA nahm sie zusammen mit ihrem Mann die Idee der Mode-Puppe wieder auf. Am 09.03.1959 wurde dann die erste dieser berühmten Puppen auf der American Toy Fair in New York präsentiert. Benannt war Barbie nach der Tochter der Handlers.
1964 erwarb die Firma Mattel die Vermarktungsrechte der Bild-Lilli. Die Produktion wurde daraufhin eingestellt und der Weg für den Verkauf der Barbie auch auf dem deutschen Markt war geebnet.

Und so liegt dieses zierliche Figürchen der jeweiligen Mode entsprechend nun schon seit 55 Jahren auf zahlreichen Geburtstagstischen und -wie wohl auch bald wieder- unter diversen Weihnachtsbäumen.