Jedenfalls bei uns im Rheinland, wenn man den Wettervorhersagen Glauben schenken darf.
Wobei, mit heute angekündigten 30°C, die bis Mittwoch 34°C erreichen sollen, wird es in so kurzer Zeit ganz schön warm. Aber immerhin ist das mal richtiges Grillwetter.
Wie schon der Titel verrät, begründet sich der Monatsname Juni auf die römische Göttin Juno. Sie war die Gattin des Jupiter, dem höchsten Gott der römischen Religion, und damit selbst die Königin aller Göttinnen. Sie galt als Göttin der Geburt, der Ehe und Fürsorge.
Wahrscheinlich hat die Göttin Juno wiederum ihren Ursprung schon bei den Etruskern, denn diese verehrten eine Göttin mit Namen Uni. Auch sie galt als Göttin der Fruchtbarkeit und war Schutzpatronin der Familie, Frauen und Mütter.
Da der Juni den Beginn der Rosenblüte einläutet, wurde er gerade früher oft auch als Rosenmonat (nicht zu verwechseln mit Rosenmontag ) bezeichnet. In diesem Monat, genauer am 21. Juni, findet auch die Sommersonnenwende statt. Das heißt, wir haben dann den längsten Tag und die kürzeste Nacht.
Und hier noch ein paar Bauernregeln (mal sehen, ob diese für dieses Jahr Gültigkeit haben):
Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.
Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird g’wiss das Getreide fetter.
Scherzhaft wird ja bei diesem Feiertag auch schon mal von “Happy Kadaver” gesprochen. Doch hat Fronleichnam nichts mit “Froh(e)n Leichnam” oder “Froher Leichnam” zu tun.
Vielmehr stammt der Wortteil Fron vom mittelhochdeutschen Wort vrōn(e), das so viel wie Herr, Herrschaft oder Herrschaftsdienst bedeutet, ab. Aus diesem entwickelte sich auch der Begriff Frondienst, den im Mittelalter Bauern ihrem Grundherrn leisten mussten.
Früher hieß dieser Feiertag vrône lîcham, das mit Leib des Herrn “übersetzt” werden kann. Mit diesem Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert.
Dieser Feiertag gehört zu den sogenannten “beweglichen” Feiertagen und wird 60 Tage nach Ostersonntag begangen.
Der wichtigste Teil des Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie beziehen. Oft wird die Messe (je nach Wetterlage) im Freien, etwa auf öffentlichen Plätzen, gefeiert. Daran schließt sich dann die Fronleichnams-Prozession an.
Hier bei uns in Köln hat besonders die Mülheimer Gottestracht, so heißt hier die Prozession, eine lange Tradition. Seit 400 Jahren findet diese sowohl an Land als auch auf dem Wasser (soweit der Prozessionsweg auf dem Rhein liegt) als Schiffprozession statt.
Für viele ist dieser Tag vielleicht eher nur ein weiterer Tag im Jahr zum Ausschlafen. Aber all diejenigen wissen jetzt wenigstens, warum sie frei haben .
Vor gut drei Wochen habe ich hier einen “Spenden-” Artikel für die Deutsche Kinderkrebsstiftung veröffentlicht. Für jeden Blog-Beitrag hat checkdomain.de 10,00 Euro an diese Stiftung gespendet, und für die Blogger gab es eine Weltkarte, die die Verteilung und Häufigkeiten der TLDs darstellt, als Dankeschön.
Eine dieser Karten ist auch bei mir kurze Zeit später eingetroffen. Und nun hängt sie in meinem Büro.
Ich hoffe, dass für die Kinderkrebsstiftung ein ordentliches Sümmchen zusammenkommt. Ich denke, das Geld ist dort gut angelegt.
Jetzt betreibe ich diesen Blog schon seit fast drei Jahren unter dem Titel “Stephans Leuchtfeuer” mit dem ich auch meinen Hang zur (Nord-) See Ausdruck verleihe und habe in dieser Zeit noch nichts über sie geschrieben: die DGzRS.
Dabei haben es sich die zum großen Teil ehrenamtlich (rund 80%) tätigen Damen und Herren redlich Verdient, dass man ihre Arbeit würdigt. Zumal sich die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ausschließlich über Spenden finanziert.
Seit ihrer Gründung am 29. Mai 1865 wurden 80.198 Menschen aus Seenot gerettet oder aus drohenden Gefahrensituationen befreit (damals noch mit offenen Ruderbooten, die mit acht oder zehn Mann besetzt waren). Davon wurden allein im Jahr 2012 insgesamt 2.117 Einsätze gefahren, um in Seenot geratene zu retten, erkrankte Personen von Seeschiffen an Land zu transportieren oder sonstige Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge zu erbringen. Alles zentral koordiniert durch die Seenotleitung Bremen. Ein sehr beachtliches Ergebnis.
Neben den 60 Seenotkreuzern (die HANNES GLOGNER, HANS HACKMACK, und EISWETTE sind auf dem Foto zu sehen) und Seenotrettungsbooten ist wohl für die meisten von uns die “32-Zentimeter-Klasse” am bekanntesten. Denn sicher hat jeder von uns schon mal eines dieser kleinen Sammelschiffchen in irgendeiner Kneipe oder einem Geschäft gesehen.
Obwohl die kleinste Klasse, leistet sie doch einen großen Beitrag an den vielen Rettungen. Denn die ca. 15.000 Sammelschiffchen, die sich u. a. auch in den Niederlanden, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Frankreich und Südafrika tummeln, erbringen eine stolze Spenden-Summe von gut 900.000 Euro im Jahr.
Dabei zählt jeder Cent, denn der Unterhalt und die Modernisierung des riesigen Arsenals an technischen Gerätschaften kostet. So manch ein Seenotkreuzer oder Seenotrettungsboot musste im Laufe der Zeit außer Dienst gestellt und durch ein neues ersetzt werden.
So auch die MINDEN, die in List auf Sylt stationiert ist. Sie wird in naher Zukunft durch einen neuen Kreuzer, der schon auf der Fassmer-Werft an der Unterweser auf Kiel gelegt wurde, ersetzt. Daher werde ich ihr dieses Jahr wohl zum letzten Mal einen Besuch abstatten.
Wer sich vielleicht auch mal ein Schiff der DGzRS ansehen möchte, kann dies z. B. am “Tag der Seenotretter” (28.07.2013) tun oder einen Besichtigungstermin direkt bei der DGzRS erfragen.
Und wer beim nächsten Kneipenbesuch oder Einkauf noch etwas Kleingeld übrig hat, kann damit ja vielleicht den Kiel des kleinen Sammelschiffchens etwas beschweren. Das sorgt dann nicht nur dort für mehr Sicherheit.
War schon ein langer Winter, dieses Jahr. Und zur Zeit scheinen die Eisheiligen auch noch nicht recht das Feld räumen zu wollen.
Trotzdem ist es ja nicht mehr allzu lange hin bis zum nächsten Sommerurlaub. Für unsere “Nordlichter” (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holstein) sowie Berlin und Brandenburg sind das gerade mal noch gut vier Wochen!
Da sollten die Urlaubsplanungen eigentlich schon abgeschlossen sein. Und wahrscheinlich geht es für die meisten wohl Richtung Süden, um sich die fast noch wintersteifen Knochen aufzuwärmen.
Ich selber habe aber dieses Jahr wieder auf die heimische Küste gesetzt, in voller Überzeugung, dass der Spätsommer an der Nordsee dieses Jahr super wird . Falls nicht, auch nicht so schlimm. Ich freue mich auf jeden Fall wieder auf meine Lieblingsinsel Sylt.
Wer vielleicht noch in der Planung steckt (oder sich schonmal für nächstes Jahr umsieht) und auch mal an der Küste -sei es Nord,- oder Ostsee- seinen Urlaub verbringen möchte, der kann sich z. B. unter Nordsee24.de bzw. Ostsee24.de schlau machen. Dort findet man Infos zu den Regionen und kann sich auch direkt über diverse Unterkünfte informieren.
Wo auch immer ihr eure Akkus wieder aufladen werdet, ich wünsche euch an dieser Stelle einen schönen und erholsamen Urlaub!
In diesem Sinne, ne schöne Jrooß Stephan
PS: Das heißt jetzt nicht, dass hier bis Herbst nichts mehr veröffentlicht wird !
Krebs ist eine Krankheit, von der vor noch ca. 15-20 Jahren behauptet wurde, sie endgültig heilen zu können. Nun, davon sind die Forscher dann leider doch noch weit entfernt. Aber es konnten schon viele Erfolge im Kampf gegen Krebs verzeichnet werden.
Krebs kann jeder von uns jeder Zeit bekommen (ich hoffe, dass dies nie der Fall sein wird). Und gerade bei Kindern ist diese Diagnose besonders schlimm.
Checkdomain.de spendet daher für jeden geschriebenen Blogbeitrag zur Spenden-Aktion und für jede verkaufte Domain-Weltkarte 10,00 Euro an die Deutsche Kinderkrebsstiftung.
Eine tolle Idee, die ich hiermit gerne unterstütze.
Und ihr, liebe Blogger, helft mit euren Beiträgen auch mit, viel Geld für die Stiftung und die kranken Kinder zu sammeln.
Endlich ist er da, der Frühling. Mit Wonne genießt man die Sonnenstrahlen und auch die steigenden Temperaturen. Der Mai macht seinem Namensattribut -Wonnemonat- also alle Ehre.
Doch die werten Leser dieses Blogs werden sicher schon ahnen, dass die Wonne im Monat Mai wahrscheinlich nicht direkt etwas mit Beglückung oder Vergnügen zu tun hat.
Und das ist auch richtig. Denn hier leitet sich das Wort “Wonne” von “Winne” bzw. vom althochdeutschen Wort “Wunni” ab, das “Weide” bedeutet. Der Mai war früher traditionell also der Monat, an dessen Beginn das Vieh auf die Weiden getrieben wurde.
Der Monat Mai selbst ist wahrscheinlich nach der römischen Göttin Maia benannt, deren Fest früher in diesem Monat gefeiert wurde. Eine weitere Herleitungsmöglichkeit bezieht sich auf das lateinische Wort “maiores” für die Altvorderen.
Interessant ist auch, dass kein anderer Monat im Jahr mit dem gleichen Wochentag anfängt, wohl aber der Januar des folgenden Jahres. D. h. also, der Januar 2014 beginnt mit dem Wochentag Mittwoch.
Wie dem auch sei: Genießt einfach das schöne Frühlingswetter!
Zur Zeit haben ja wieder die Spannungen zwischen Nord- und Süd-Korea drastisch zugenommen. Die Lage ist auch deshalb sehr brisant, da niemand genau weiß, ob der stalinistische Machthaber Kim Jong-un tatsächlich schon über die angedrohten Nuklearwaffen verfügt oder nicht.
Korea ist relativ weit weg von uns. Doch es ist noch nicht so lange her, dass sich auch in Europa Supermächte mit Kernwaffen massiv bedrohten und Menschen deshalb auf die Straßen gingen um dagegen zu protestieren.
Schon am 04.04.1958 machte sich eine Menschenmenge in London auf einen Marsch in Richtung des Atomwaffenforschungszentrums in Aldermaston um ihrem Unmut über Atomwaffen Ausdruck zu verleihen. Und an diesem Tag sah man zum ersten Mal das mittlerweile weitbekannte “Peace“-Zeichen.
Doch warum sieht es so aus, wie es aussieht?
Der britische Designer Gerald Holtom kombinierte damals zwei Zeichen aus dem sogenannten Winkeralphabet. Und zwar das Zeichen für “N” und das zeichen für “D“. ND war die Abkürzung für “Nuclear Disarmament“, also “nukleare Abrüstung”.
Das N im Winkeralphabet wird aus zwei Flaggen gebildet, die schräg nach unten gehalten werden und dabei einen Winkel von 90 Grad bilden. Beim D wird eine Flagge senkrecht nach oben und eine senkrecht nach unten gehalten.
Beides in Kombination ergibt dann das typische, allseits bekannte und oft als modisches Accessoire verwendete Zeichen für Frieden.
Hoffen wir mal, dass es in Korea nur beim “Säbelrasseln” bleibt.
Vielleicht ist der ein oder andere von euch werten Lesern am 1. April auch irgendeinem April-Scherz auf den Leim gegangen.
Scherzmeldungen gab es ja wieder zu genüge im Netz. Diese Tradition, jemanden in den “April zu schicken”, ist übrigens schon relativ alt und seit dem 16. Jahrhundert belegt. “Veräppeln” scheint uns also Spaß zu machen.
Für die Namensherkunft des aktuellen Monats werden zwei Quellen genannt. Zum einen wird angenommen, dass sich April auf das lateinische Verb aperire (=öffnen) begründet. Dies ließe sich mit dem Beginn der Blütezeit vieler Pflanzenarten erklären.
Zum anderen wird der Ursprung auf das ebenfalls lateinische apricus (=sonnig) zurückgeführt und auf die Zunahme der Sonnenstunden und die Kraft der Sonne begründet.
Hoffen wir, dass nun endlich mal beides zutrifft und wir dann doch in den zweistelligen Temperatur-Bereich kommen (die Meteorologen haben dies ja ab nächster Woche in Aussicht gestellt).