Monatsarchiv: August 2010

Memoiren

Keine Angst, noch fühle ich mich nicht in dem Alter, dass ich hier schon meine Memoiren niederschreiben möchte.

Bei so manchen “Promis” scheint das aber anders zu sein. Seit geraumer Zeit stelle ich fest, dass dieser Fußballer oder jener Schauspieler die geneigte Leserschaft an seinen ach so großen Lebenserfahrungen teilhaben lassen will. Ist ja auch viel passiert in den letzten 30-40 Lebensjahren.

Früher war es so, dass diese in einem etwas gehobenerem Alter ab 60 niedergeschrieben wurden. Da mag sicherlich auch die eine oder andere (Alters-) Weisheit dabei gewesen sein.

Gut, heute haben manche ja auch schon mit 30 oder 40 ihre Besenkammer-Erfahrungen gemacht oder die dritte Abiturientin geheiret bzw. sich von ihr scheiden lassen. Mag ja für Bunte, Gala etc. auch interessant sein.

Jetzt will aber auch ein 16 jähriger Teeniesänger der Welt mal erzählen, was er schon alles so erlebt  hat. Quasi nach dem Motto:

Pampers, Babylove, Fixis: ich hatte sie alle!

Naja, vielleicht bin ich einfach auch nur etwas zu altmodisch.

Japanischer Garten

Japanischer Garten

Als Kind war ich das letzte mal im japanischen Garten in Leverkusen. Gestern habe ich mir dann den Lütten und meine bessere Hälfte geschnappt und wir haben das schöne Wetter ausgenutzt um die asiatische Oase direkt im/am Bayer-Werk zu besuchen.

Es ist wirklich erstaunlich, welche Idylle da einen direkt am

Statue, Japanischer Garten

Chempark erwartet. Der Eintritt ist kostenlos und man kann gemütlich über die kleinen Wege durch den schön angelegten Garten spazieren.

Wer in der Nähe von Leverkusen wohnt, sollte mal vorbeischauen.

Blog-Kommentar-Rekord

Auf meinem Streifzug durch die Netzwelt bin ich auf einen interessanten Rekordversuch gestoßen: den 24-Stunden-Blog-Kommentar-Rekord.

Alex von workablogic.de startet dieses Jahr die zweite Runde und versucht, seinen Rekord vom letzten Jahr mit 218 Kommentaren zu toppen.

Also, ich werde einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Design ist nicht alles

Designer sind ja meistens äußerst kreativ und haben auch einen Sinn für Ästhetik. Aber die Funktionalität bleibt leider oft auf der Strecke.

Das ist mir bei meiner Arbeit im Bereich Webentwicklung oft schon aufgefallen. Aber auch im täglichen Leben begegnet einem so Manches, bei dem man sich denkt: schön aber Driss!

So haben wir ein paar WMF-Kochtöpfe, deren Glasdeckel mit Edelstahlgriffen versehen sind. Jetzt könnte man meinen, dass sich die Hersteller Gedanken gemacht und die Griffe thermisch isoliert haben. Falsch gedacht. Die Dinger werden so heiß, dass man sie nur mit Topflappen o. ä. anfassen kann. Einen beherzten Griff, wenn z.B. mal etwas überkocht, sollte man tunlichst vermeiden, will man sich keinen Satz heiße Griffel holen.

Also, liebe Designer: schön ist zwar schön, aber bitte die Funktionalität nicht aus dem Auge verlieren!

Waren das Zeiten!

Wenn ich so den ein oder anderen Blog besuche und neben den Artikeln natürlich auch mal nachlese, wie der eben besuchte Blog entstand, kann ich mir oft ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Viele von den Bloggern sind junge Leute, die schon ein paar Jahre Blogszene auf dem Buckel haben. Da wird von den Anfängen mit WordPress berichtet, als diese Software quasi noch in den Kinderschuhen steckte.

Sehr amüsant. Und das meine ich nicht überheblich sondern wirklich so. Denn ich muss dann immer an meine ersten Zeiten mit dem Computer bzw. dem Internet zurückdenken.

Gut, so alt bin ich nun auch noch nicht. Aber ich habe immerhin mit einem Schneider CPC 6128 mit 64K(!) Diskettenlaufwerk angefangen. Das war eine Hausnummer und dem zur gleichen Zeit viel genutzten Commodore 64 -kurz auch C64 genannt- überlegen.

Da wurde noch mit BASIC selbst programmiert, sonst lief da gar nichts. Auch grafische Dinge -soweit man davon bei einem monochromen Monitor sprechen konnte- wurden mit Matrix-Codes selbst zusammengezimmert. Jedes Pixel eines Cursor-Feldes wurde mit 1 oder 0 gesetzt/nicht gesetzt.

Dann kam die Zeit meines ersten PCs. Ein 386er. Wahnsinnsmaschine! 1500 DM mit etwas Software und einem Nadeldrucker. Etwas später habe ich mir dann für sage und schreibe 300 DM eine Soundkarte gekauft. Vergleichbares würde heute wohl 10 Euro kosten. Auch ein CD-Rom-Laufwerk habe ich mir dann angeschafft. Dabei musste man aber erstmal in der config.sys und autoexec.bat ein paar Parameter für die Speicherverwaltung einstellen, damit die Programme auf der CD überhaupt liefen.

Ja und irgendwann Mitte der 90er kam dann auch ein Modem ins Haus. 33,6 kb Transferrate. Tja, damals hats noch gereicht. Da waren Internetseiten noch recht spartanisch aufgebaut. Das hatte aber auch sein Gutes. Denn den wahren/interessanten Inhalt der Seiten hat man direkt gefunden. Keine Werbung, keine Flackerbildchen, nichts dergleichen. Naja, und soviele Seiten gab es eh noch nicht. Google? gabs nicht und war auch (noch) überflüssig!

WordPress und ähnliches gab es ebenfalls noch nicht. Webspace war nicht bezahlbar. PHP? MySQL? keine Chance! Ein Mailkonto bei germanynet war erstmal das Einzige, was man sich leisten konnte/wollte. Für einen aussagekräftigen Alias-Namen wie z.B. stephan@germanynet.de musste man allerdings 10 DM extra löhnen. Aber was macht man nicht alles.

Alles noch garnicht so lange her. Aber viel hat sich geändert in dieser Zeit. Viele der Blogger schwammen noch im großen Teich, als das Internet zum (öffentlichen) Leben erwachte. Bin mal gespannt, was sich in Zukunft noch alles so tut.

Prominent?!

Da tummeln sich seit einiger Zeit wieder ein paar “Sendungen” auf den Tv-Kanälen, in denen irgendwelche Personen versuchen, etwas zu kochen, sich das Rauchen abzugewöhnen oder ihre eigenen Grenzen auszuloten.

In den Programmankündigungen wird dann immer von Promis geredet. Ich habe da aber noch keinen entdecken können. Für mich sind das Leute von der Straße.

Gut, vielleicht liegt es daran, dass ich mir weder DSDS, Big Brother oder ähnliches ansehe. Aber ist denn gleich jeder prominent wenn er ein-, zweimal sein Gesicht in die Kamera hält und selten etwas Intelligentes von sich gibt?

Meiner Meinung nach wird mit dem Begriff “Promi” mittlerweile doch schon sehr inflationär umgegangen.

Kölner Geschäfte …

…werden millionenfach am Tag verrichtet.

Kein Wunder, dass man dafür 2400 km Abwasserleitungen benötigt. Einen ganz ganz kleinen Teil davon habe ich mir gestern bei einer Führung der Stadtentwässerungsbetriebe in Köln angesehen.

In der Nähe des Ebertplatzes ging es ein paar Stufen in die Unterwelt. Nur dumm, dass Ammoniak die Nase frei macht. So blieb mir trotz Erkältung der Geruch leider nicht erspart.

Trotzdem war es schon interessant, was man da so erfahren hat. Außerdem wird es nicht viele Städte geben, die Teile ihrer Kanalisation mit einem Kronleuchter erhellen. Und es werden dort sogar auch Konzerte aufgeführt, die ständig ausgebucht sind. Mein Ding wäre das ja nicht, aber wer’s mag…

Wer auch mal so eine Führung (ca. 30-45 Minuten) mitmachen möchte, dem hilft vielleicht folgender Link weiter:

Führung Kronleuchtersaal Köln

Das ganze ist kostenlos. Aber ein paar Taler für die Kaffekasse kann man ja geben, denn Pecunia non olet!