Monatsarchiv: Februar 2011

Ich bin (fast) wieder da

So, der Umzug wäre nun auch geschafft. Mal sehen, wann die Berge an Kartons aufgearbeitet sind. Unglaublich, was in so eine Wohnung alles reingepasst hat.

Online bin ich auch wieder einigermaßen. Aber irgendetwas stimmt noch nicht. Denn mit dem Telefonieren hapert es noch. Anrufer bekommen immer ein Besetzt-Zeichen. Morgen kommt jedefalls erstmal der Telefon-Mann um sich das Ganze anzusehen.

Die Übertragungsrate für das Internet ist auch noch nicht soooo richtig gut. Und der Seitenaufbau hängt immer mal wieder.

Ich hoffe, das ist morgen Abend erledigt, damit ich nicht den geschriebenen Artikel zweimal publizieren muss, bevor er dann tatsächlich öffentlich ist.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Ich bin dann mal weg

So, heute wird nun endlich umgezogen. Nach zwei Monaten Plackerei ist nun endlich Licht am Ende des Tunnels. Und es ist nicht der entgegenkommende Zug (hoffe ich) !

Ich werde nun meine Kiste runterfahren und die letzten Stecker ziehen. Wenn die Umstellung meines Telefon-Providers hinhaut, bin ich am Montag Nachmittag wieder online.

Bis dahin euch allen ein schönes Wochenende!

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Gereimtes aus KW 8 / 2011

Die CDU in Hamburg fällt.
Herr Ahlhaus wird nicht mehr gewählt.
Herr Olaf Scholz, der muss nun glatt
zeigen, was er auf dem Kasten hat.

In Libyen, da brodelt’s heftig,
Ghaddafis Worte, die sind deftig.
Zur Not, so droht er, will er eben
als Märtyrer seinen Löffel abgeben.
Denn lieber tot als Macht verlieren,
so ist des Tyrannen Art zu regieren.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Was Karneval mit Ostern zu tun hat

Wir sind ja besonders hier im Rheinland wieder voll in der Karnevalszeit angekommen und bis zum Höhepunkt ist es nicht mehr weit.

Vielleicht hat der ein oder andere von euch sich auch schon gefragt, warum Karneval einmal Ende Januar und ein anderes Mal erst Anfang März gefeiert wird. Ähnlich verhält es sich z.B. auch mit Pfingsten (Mai/Juni) und anderen sogenannten beweglichen Feiertagen. Nun, im Endeffekt hängt alles mit Ostern zusammen. Das ist das zentrale und höchste Fest des Christentums, von dessen Termin alle anderen beweglichen Feiertage berechnet werden.

Sehen wir uns deshalb das Datum von Ostersonntag etwas näher an.
Im Jahr 325 wurde auf dem ersten Konzil von Nicäa festgelegt, dass Ostersonntag auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fallen soll. Das kann frühestens der 22.03. und spätestens der 25.04. sein. Ein Unterschied von fast vier Wochen! So verschieben sich analog auch alle übrigen beweglichen “Feiertage”.

So auch Karneval bzw. der Aschermittwoch. Dieser leitet die 40tägige Fastenzeit vor Ostern ein und soll an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbrachte, erinnern. Doch Moment mal: Von Aschermittwoch bis Ostersonntag sind es doch 46 Tage! Nun, das liegt daran, dass der Sonntag ein fastenfreier Tag ist und somit nicht mitgezählt wird. Zieht man also die Sonntage zwischen Aschermittwoch bis Ostersonntag von den 46 Tagen ab, erhält man die 40 Fastentage.

Und woher stammt der Begriff Karneval?
Hier werden meist zwei Herleitungen angeführt.
Zum einen soll sich der Begriff aus dem Lateinischen von carne levare = Fleisch wegnehmen bzw. carne vale = Fleisch, lebe wohl herleiten und sich auf die bevorstehende Fastenzeit beziehen.

Zum anderen wird Karneval oft auch von carrus navalis abgeleitet. Zu Römerzeiten wurde dieses “Schiff auf Rädern” bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der im Winter meist eingestellten Schifffahrt durch die Straßen geführt. Hieraus soll sich auch die Tradition des Narrenschiffs entwickelt haben. Einige Sprachwissenschaftler sprechen sich jedoch gegen diese Theorie aus, da der Begriff carrus navalis im klassischen Latein nicht existiert.

Wie dem auch sei. Grübelt nicht allzu lange über die Namensherkunft nach. Feiert lieber!

In diesem Sinne: Alaaf zesamme!

Gereimtes aus KW 7 / 2011

Zu Guttenbergs’ Doktorwürde
wird mehr und mehr zu einer Bürde.
Denn er hat, wenn das so stimmt,
wohl Einiges nur abgepinnt.
Da frag’ ich mich irgendwie schon:
Wer prüft so ‘ne Dissertation?

Das ZDF wird’s nicht beglücken:
denn Gottschalk kehrt
Wetten dass…? den Rücken.
Doch einmal kommt die große Wende
und Alles findet mal ein Ende.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Römische Ziffer für vier Uhr

Ich behaupte mal, dass ihr mir nicht die richtige Antwort geben könnt, wie die römische Ziffer für vier auf eurer Uhr aussieht!
IV sagt ihr?
Höchstwahrscheinlich falsch!
Es ist nämlich meistens IIII.

Und das hat – wie so oft – seinen Ursprung in der Geschichte, genauer in der Antike.

IV stand in der römischen Antike für die Anfangsbuchstaben der obersten Gottheit Jupiter (IU bzw. JU). Und diesen mit einer profanen Uhrzeit auf einer Sonnenuhr gleichzusetzen, wäre äußerst blasphemisch gewesen.

Zudem haben die vier Striche IIII auch ihren Ursprung in der Art zu zählen. Früher (und manchmal auch noch heute) wurde Vieles mit den Fingern abgezählt. Drei Finger, drei Striche, vier Finger, vier Striche, fünf Finger… Nun, um das Ganze übersichtlicher zu machen, kreuzte man die vier vorhandenen Striche diagonal mit dem fünften (das kennen wir auch heute noch von unseren Bierdeckeln ;-) ).

Aus diesem durchgestrichenen Viererblock entwickelte sich, um Zeit zu sparen, das V als Zahlzeichen für fünf. Und da zweimal fünf bekanntlich zehn ergibt, entwickelte sich diese aus zwei V, und zwar V und ein umgekehrtes ^ zur römischen X.

Zurück zu unserer Uhr. Die Schreibweise IIII behielt man bis weit ins Mittelalter bei der Zeitmessung bei. Später sollen dann die Französischen Könige Charles V und Louis XIV diese Schreibweise vorgeschrieben haben.

Bis heute sieht man bei etwa 90% aller Uhren mit römischem Ziffernblatt eine IIII statt der IV.
Schaut mal nach.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Der Countdown läuft

Zur Zeit habe ich mich in meinem Blog ja sehr rar gemacht. Aber so ein Tag ist einfach zu schnell rum. Vor 19:00 Uhr sind wir selten von der “Baustelle” zurück und dann fehlt mir einfach die Lust noch etwas zu schreiben. Deshalb ist leider auch “Gereimtes aus KW 6″ ausgefallen. Es wollte sich einfach nichts reimen.

Bisher läuft aber -außer bei den Dachdeckern- alles rund. Insofern bin ich guter Dinge, dass wir in knapp zwei Wochen in ein bewohnbares Haus einziehen können. Ob das Dach dann aber endlich auch dicht, korrekt gedämmt und mit Fenstern versehen ist … ?

Na mal sehen. Der Countdown läuft jedenfalls. Und meinem Empfinden nach tut er dies irgendwie immer schneller. Danach wird’s dann aber hier wieder mehr zu lesen geben (hoffe ich).

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Gereimtes aus KW 5 / 2011

Für viele wär’s ein großes Glück,
wenn Mubarak träte zurück.
Doch wie’s so ist mit “hohen Tieren”,
sie woll’n nicht gern ihr Amt verlieren.
So wird man seh’n in nächster Zeit,
wie’s ausgeht im Ägypten-Streit.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Baustelle: Gib Gas!

Endlich ist es soweit: Der Gasanschluss ist heute fertig geworden und wir haben endlich normale Temperaturen in den Räumen und auch warmes Wasser! Was sonst alltäglich ist, lernt man wieder richtig zu schätzen, wenn man eine Weile darauf verzichten musste.

Jetzt kann es am Wochenende mit der Laminatverlegung losgehen. Bisher sind wir immer noch im Zeitplan. Aber bis Ende Februar ist auch nicht mehr allzu lange hin.

Es gibt also noch einiges zu tun!

Im Laufe eines Jahres – Februar

Bachlauf

Februar

Der Schnee gibt erste Flecken frei,
schon zeigt sich zartes Grün.


Fast ist der Winter nun vorbei.
Die ersten Frühlingsboten blühn.