Monatsarchiv: Mai 2011

Durch die Lappen gehen

Diese Redewendung hat nichts damit zu tun, durch eine Ansammlung skandinavischstämmiger Europäer zu laufen. Nein, sie hat ihren Ursprung in der Jagd.

Früher war es üblich, das zu bejagende Gebiet mit Stofflappen, die an langen Leinen befestigt waren, einzugrenzen. So sollte das Wild daran gehindert werden, das Jagdgebiet zu verlassen, was so manchem fußfaulen Hubertusjünger sehr entgegengekommen sein mag. Trotzdem gelang es immer mal wieder einem mutigen Keiler oder kühnen Hirschen, das vermeintliche Hindernis zu überwinden.

Diese Ausreißer sind dann der Jagdgesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes durch die Lappen gegangen.

Gereimtes aus KW 21 / 2011

Auch dieses Jahr, da kommt schon wieder
von Island eine Wolke rüber.
Aus diesem Grund auch wieder wird
so mancher Flug bei uns storniert.
Erfreuen dürfte das die Bahn,
weil so mehr Gäste mit ihr fahr’n.

Nach Schweinegrippe und Vogelpest
uns EHEC nun nicht schlafen lässt.
Woher er kam, wusst’ man erst nicht,
doch riet man zu Rohkost-Verzicht.
Später stellte sich dann raus:
auf spanischen Gurken war der Keim “zuhaus”.


Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Smartphone

Liebe Leser,

ich bin auf der Suche nach einem Smartphone mit Android als Betriebssystem. Daher würden mich mal eure Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps in diesem Bereich interessieren.

Kurz zum Hintergrund:
Ich habe vor, meine Programmiertätigkeiten in Richtung Mobilgeräte zu erweitern. Das iPhone kommt für mich erstmal nicht in Frage, da mir die Vorgehensweise bei der App-Programmierung zu restriktiv ist. Mir ist es ehrlich gesagt etwas zu umständlich, mein App über iTunes auf mein Handy zu bekommen, um es dort zu testen. Zumal ein Developer-Konto bei Apple wohl auch Geld kostet.

Momentan habe ich meinen Blick in Richtung HTC (Legend, Desire) gerichtet.
Was könnt ihr zu diesen Smartphones sagen?
Was sind eure Erfahrungen ggf. auch mit anderen Herstellern?

Kommentare von euch würden mir bei meiner Entscheidung sehr weiterhelfen!

 

Gereimtes aus KW 20 / 2011

Herr Raab, der sagt dem ESC,
nach 13 Jahren nun “Ade”.
Mit Lena schaffte er dies’ Jahr
Platz 10, was gar nicht so schlecht war,
wenn man’s vergleicht mit and’ren Jahren,
wo wir eher “hinten” waren.
Mal sehn, was man sich für den Contest
im nächsten Jahr einfallen lässt.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Kirche verbietet Gabeln

Keine Angst, ihr begeht heutzutage keine Sünde mehr, wenn ihr gesittet mit eurem Essbesteck hantiert. Aber im 11. Jahrhundert, als die Gabel in Italien in Adelskreisen ihren Einzug hielt, hätte diese Schlagzeile in der Zeitung stehen können.

Tatsächlich verbot die Kirche den Gebrauch dieses Teufelswerkzeuges. Denn “gottgegebene Nahrung darf nur mit den von Gott geschaffenen Fingern berührt werden”, so die klerikale Begründung.

Nun ja, seitdem ist viel Wasser den Rhein Richtung Nordsee geflossen und die Nutzung des drei- oder vierzinkingen Essutensils gehört seit dem 16. Jahrhundert zum ‘guten Ton’. Aber hin und wieder verzichten wir doch gerne auf eine Gabel, wenn wir genüsslich in einen Hähnchenschenkel oder einen Burger beißen.

In diesem Sinne:
guten Appetit!

Ja ist denn schon Weihnachten?

Supermagnete

Als es gestern an der Tür klingelte, war ich schon überrascht, als der Paketbote vor mir stand und mir ein Päckchen überreichte. Denn bestellt hatten meine Frau und ich nichts. Und der Lütte drückt zwar gerne auf den Telefontasten rum. Aber da es noch etwas mit seiner Aussprache hapert, konnte dies auch nicht auf “seinem Mist” gewachsen sein.

Ein genauer Blick klärte die sehr-früh-vorweihnachtliche Paket-Überraschung auf. Es war ein Dankeschön-Gruß von Alex, dem Betreiber von offenesblog.de.

Über seinen noch jungen Blog hatte ich hier ja schonmal berichtet und auch einen kleinen Artikel für seine Seite geschrieben. Als Dankeschön für die Unterstützung im ersten Monat habe ich nun als einer von 5 Glücklichen von ihm echt starke Supermagnete geschenkt und einen netten Brief bekommen. Das hat mich natürlich echt gefreut!

Lieber Alex, vielen Dank noch mal für die schöne Überraschung und weiter alles Gute für deinen Blog!

Gereimtes aus KW 19 / 2011

Den Griechen steht schon ohnehin
das Wasser bis weit über’s Kinn.
Doch anstatt sich aufzuraffen,
um den Schuldenabbau mal zu schaffen,
wird lieber einmal mehr gestreikt.
Wir zahlen’s ja, so wie sich’s zeigt.


Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Bootstour

Symphony 4

Die letzte Woche habe ich mal meine Rechner ausgelassen und war mit der Famillich auf Hausboot-Tour in Friesland. Obwohl wir ja eher vom Segeln kommen, haben wir diese Tour schon zum zweiten Mal gemacht, und ich kann das nur jedem empfehlen, der so etwas auch mal ausprobieren möchte.

Das Seenplatten-Revier rund um Sneek ist abwechslungsreich und die Entfernungen zu den einzelnen Jachthäfen sind nicht sehr groß. Mittagspausen kann man gut an einer der unzähligen Marrekriten machen. Das sind kleine Inseln oder Stege, an denen man (auch über Nacht) festmachen kann.

Und auch der Lütte hatte seinen Spaß. Die Spielsachen sollte man aber den Gegebenheiten entsprechend auswählen. Und falls doch mal etwas über Bord geht, ist ein Kescher sehr hilfreich.

Also, demächst mal Urlaub auf dem Wasser machen.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Gereimtes aus KW 18 / 2011

Nach all den schlechten News im Reader
gab es was zum Freuen wieder.
Denn vor Westminster Abbeys Altar
sagte Kate zu William “Ja”.
Für viele war’s wohl “
der Event“.
Ich hab’ den Zirkus glatt verpennt.

Ich wünsche euch von meiner Bootstour ein schönes Wochenende!

Iss deinen Teller leer, dann gibt es morgen gutes Wetter

Wenn ihr diese Redewendung zu sehr beherzigt, werdet ihr weniger die Anzahl der Sonnenstunden als vielmehr die eurer überflüssigen Pfunde beeinflussen. Denn dies ist ein typisches Beispiel für einen klassischen Übersetzungsfehler.

Das Problem, das wir heute nur zu gut von diversen Bedienungsanleitungen für unseren DVD-Player oder Flachbildfernseher kennen, gab es auch schon vor einigen hundert Jahren.

Das Sprichwort stammt aus dem Plattdeutschen und lautet in seiner ursprünglichen Form etwa so:
“Et dien Töller leddig, dann givt dat morgen goods wedder”.
Dies wurde etwas frei folgendermaßen übersetzt:
“Iss deinen Teller leer, dann gibt es morgen gutes Wetter”.
Doch “wedder” hat nicht nur die Bedeutung “Wetter” sondern auch “wieder”. Und somit heißt der Satz richtig übersetzt eigentlich so:
“Iss deinen Teller leer, dann gibt es morgen gutes wieder” (zu essen).

Also, wenn ihr demnächst wieder mal vor eurem Essen kapitulieren müsst, ist das kein Problem. Verlasst euch lieber auf die Vorhersagen von Wettervogel, Wesp, Horneffer und Co.