Die Brutalität und Abgebrühtheit, mit der ein Amokläufer am Freitag in Oslo bzw. auf der 40km entfernten Insel Utøya seine Taten umgesetzt hat, ist kaum zu begreifen. Angeblich hat dieser die Tat schon vor Jahren geplant.
Nachdem er in Oslo eine Autobombe gezündet hatte, ließ er sich zwei Stunden später als Polizist verkleidet auf die Insel Utøya bringen, auf der 600 Jungsozialisten campierten. Dort erschoss er 92 Jungendliche.
Der politisch motivierte Attentäter suchte sich gezielt diese Gruppe aus, um möglichst viele Personen seiner Zielgruppe töten zu können.
Bei diesen Aussagen muss man sich die Frage stellen, wie sicher im Internet arrangierte Flashmobs bzw. Facebook-Aufrufe zu Massenversammlungen sind. Denn, wie leicht es ist, über soziale Netzwerke viele Menschen zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zusammenzuführen, konnte man ja in der letzten Zeit oft genug beobachten.





