Monatsarchiv: Oktober 2011

Halloween

Heute ist es wieder soweit: Es ist Halloween.

Vor gut 20 Jahren konnten die meisten bei uns mit dem Begriff nicht viel Anfangen. Mittlerweile ist aus dieser US-Tradition auch hier etwas geworden, mit dem sich sehr viel Geld verdienen lässt. Denn der Umsatz an Halloween-Artikeln ist doppelt so groß wie der für Silvester-Ware. Und das soll schon was heißen.

Ursprünglich kommt Halloween ja aus Irland und bezeichnet den Vorabend vor Allerheiligen (All Hallows’ Eve). Die irischen Auswanderer nahmen diese Tradition in Erinnerung an ihre alte Heimat mit in die USA wo sie sich zu dem entwickelte, was wir heute kennen.

Für die Kinder hier ist es sicher ein Spaß. Ich für meinen Teil kann dem nur wenig abgewinnen und finde es schade, dass eine Tradition wie Sankt Martin immer mehr in den Hintergrund rückt.

Wie sieht es bei euch aus?
Klingeln bei euch eher Monster oder leuchten auch (noch) Laternen vor der Tür?

55,5 Mrd.

Wenn das mal keine Freude ist, so kurz vor dem Weihnachts-Trubel: Die HRE-Bank hat sich mal eben um schlappe 55,5 Mrd. Euro (!) verrechnet. Und zwar zuerst zu unseren Ungunsten, im Nachhinein aber zu unserem Vorteil.

Denn es stellte sich heraus, dass diese Summe unserem Land und damit uns Steuerzahlern durch einen Buchungsfehler als Belastung angekreidet wurde statt sie als Gewinn zu deklarieren.

Die Korrektur bedeutet, dass jeder von uns fast 700 Euro weniger Schulden hat. Ist doch toll so kurz vor dem Weihnachtsgeschäft. Da können wir doch jetzt alle losgehen und zusätzlich dieses Geld auf den Kopp hauen. So kurbeln wir den Konsum und damit unsere Wirtschaft an. Das bedeutet ein enormes Wirtschaftswachstum. Daraus ergibt sich…

Doch irgendwie kommt mir da wieder etwas spanisch vor .

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Stunde zurück

Am Sonntag ist es wieder so weit: Die Uhr wird umgestellt. Und um es direkt vorweg zu nehmen: Wir stellen sie eine Stunde zurück!

Seit 1980 haben wir die Zeitumstellung. Und seit dem stellen nicht nur viele die Uhr sondern sich auch die Frage, wann sie nun vor und wann zurückgestellt wird.

Einige Eselsbrücken wurden erdacht. Z. B. diese:

Im Frühjahr stellt man die Gartenstühle vor das Haus (Uhr also vorstellen), im Herbst stellt man sie wieder zurück in den Keller (Uhr also zurückstellen).

Vor einem Jahr habe ich mal diesen kleinen Spruch gereimt:

Blüht im Frühjahr bunt die Welt,
wird der Zeiger vorgestellt.
Und im Herbst -zum großen Glück-
stellen wir die Uhr zurück.

Nun gut, wer noch andere Merkhilfen kennt, kann sie gerne hier mitteilen.

Fakt ist, wir können am Sonntag wieder eine Stunde länger schlafen. Dann haben wir mit der Winterzeit wieder unsere Normalzeit. Eigentlich könnten wir dann auch dabei bleiben. Denn der ursprüngliche “Wunsch”, mit der Zeitumstellung Energie zu sparen, hat sich nicht erfüllt.

Und wer am Montag einen Brückentag hat, hat ab heute Nachmittag ein richtig langes Wochenende.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

 

Sylt

Jetzt betreibe ich diesen Blog schon seit über einem Jahr, habe im Header das Quermarkenfeuer, schreibe unter “Wieso-weshalb-warum…” über den Grund für dieses Bild und merke erst jetzt, dass ich noch überhaupt keinen Beitrag über meine Lieblingsinsel geschrieben habe.

Das hole ich nun schnellstens nach. Doch bevor ich lange über Dinge schreibe, die man schon hundertfach im Netz nachlesen kann, zeige ich lieber ein paar Bilder.

Und diese -denke ich- zeigen auch den Grund, warum ich wieder “zurück will“.

Rezept: Nussecken

Nussecken

In den Geschäften kann man ja schon länger beobachten, dass im nächsten halben Jahr wohl Weihnachten sein muss.

Der aktuelle Blick auf den Kalender zeigt, dass es nun wirklich nur noch neun Wochen bis Heiligabend sind. Und da wird’s dann auch langsam Zeit, sich ein paar Gedanken über Leckereien für den Winterspeck zu machen.

Deshalb hier nun mein Rezept aus Omas Backbuch exklusiv für euch:

Nussecken

Zutaten für ein halbes Blech
150g Mehl
1 TL Backpulver
70g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 Ei
50g Butter

Daraus einen Teig kneten, ausrollen und mit Marmelade (Gelee nach Geschmack) bestreichen.

Für den Belag braucht ihr:

100g Butter
100g Zucker
100g gemahlene Haselnüsse
100g gemahlene Walnüsse
1 Prise Vanillinzucker
1 EL Wasser
1 EL Rum

Die Butter mit Zucker, Wasser und Rum zerlassen und kurz aufkochen lassen. Die Haselnüsse und Walnüsse dazugeben und unterrühren, dann abkühlen lassen (ca. 30 Minuten).

Danach den am Anfang hergestellten Teig mit der abgekühlten Nussmasse bestreichen und 25 Minuten bei ca. 175° C backen.

Noch warm in Stücke schneiden und je nach Geschmack in Schokolade tauchen.

Viel Spaß beim Backen!

Die Mühlen des Gesetzes …

Ich hatte hier ja vor einiger Zeit schonmal angedeutet, dass wir Probleme mit einem der Handwerker haben, die einen Teil unseres Anfang des Jahres neu erworbenen Heims saniert haben. Oder sollte ich lieber sagen: sanieren sollten?

Denn was dabei herauskam … Katastrophe!

Kurz und gut: Wir sind vor Gericht und haben heute von diesem eine Vorladung per Post bekommen.

Termin: Juni 2012!

Da hat es mich dann doch ordentlich aus den Latschen gehauen. Denn ich befürchte, dass bis dahin das betroffene Gewerk durch die noch bevorstehenden Wettereinflüsse weiteren Schaden nehmen wird.

Gut, die Kosten für diese Schäden können ggf. zusätzlich eingeklagt werden. Doch falls bei dem besagten “Handwerker” Nichts zu holen sein sollte, bleiben uns ‘ne Menge Euros an der Backe kleben.

Aber man kennt das ja: Wenns kommt, dann immer dicke.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Jam-Session

Ich möchte heute mal einen -meiner Meinung nach- Top-Gitarristen vorstellen, den ich selber vor ein paar Jahren persönlich kennen gelernt habe: Ernst Jochmus. Damals hatte er noch mit Malcolm Shuttleworth die Band “The Acoustics“.

Er ist Gitarrenlehrer in Bonn und betreibt die Website gitarrenlinks.de, über die man auch online im Live-Unterricht Gitarre spielen lernen kann. Diese Seiten bieten aber für alle, die sich für Gitarre interssieren, noch viel mehr. Schaut mal vorbei.

Jetzt aber genug Text. Seht euch lieber dieses Video an:

Buch aufschlagen

Ganz alltäglich in unserem Sprachgebrauch ist die Formulierung z. B. in der Schule “schlagt mal das Buch auf“.

Aber wieso heißt es meistens aufschlagen und nicht aufklappen oder öffnen (was als Verb natürlich auch genutzt wird) ?

Nun, zur Erklärung gehen wieder wieder mal ein paar Jahrhunderte zurück. Früher waren die Buchdeckel meist aus Holz. Diese wurden, um die Seiten zu schützen und wohl auch zu glätten, durch Metallklammern zusammengehalten. Um das Buch schnell zu öffnen, schlug man auf den Deckel und die Klammern sprangen auf. Das Buch wurde also aufgeschlagen.

Eine weitere Erklärung ist, dass beim Öffnen des Buches die schweren Deckel auf die Unterlage aufschlugen.

Ich finde die erste Variante allerdings als eher wahrscheinlich. Denn schließlich schlage ich als Leser im Sprachgebrauch das Buch auf. Es heißt nicht, das Buch schlägt auf.

Aber vielleicht seid ihr ja anderer Meinung?

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Niemals geht man so ganz

… irgendwas von dir bleibt hier.

Besser als mit diesem Text von Trude Herr kann man es wohl nicht (be-) schreiben.

Und für Steve Jobs gilt dies mit Sicherheit besonders. Auch wenn ich manchen Hype um das ein oder andere Produkt von Apple übertrieben finde, so war er doch ein großer Wegbereiter für Entwicklungen, die wir heute ganz selbstverständlich nutzen und bestimmt nicht mehr missen möchten.

Dehalb ganz einfach nur danke un maach et jot!