Monatsarchiv: November 2011

Nur noch 24 Tage

… und der Rest von heute.

Ab morgen geht es wieder los: Das erste Türchen des Adventskalenders kann geöffnet werden. Und wer gar nicht genug von diesen saisonalen “Zeitvertreibern” haben kann, für den habe ich hier ein paar Tipps:

offenesblog.de organisiert einen Blog-Adventskalender, die “Söckchen” verteilen sich auf 24 verschiedene Blogs.
Chip Der alljährliche Software-Download-Adventskalender von Chip, interessant sind auch die Kommentare .
Adventskalender.net Ein MP3-Adventskalender mit Geschichten, Gedichten und Rezepten.
Stichpunkt.de Toms etwas skuriler aber unterhaltsamer Adventskalender.
Appventcalendar Jeden Tag ein iPhone-Game kostenlos.

1. Advent und Blog-Adventskalender

1. Advent

Auch in diesem Jahr hat Alex von offenesblog.de einen Blog-Adventskalender organisiert. Ab dem 01.12. (Start ist bei newsburger.de) wird dann jeden Tag auf einem anderen Blog ein Advents-Söckchen geöffnet. Genauso individuell wie die Blogs werden auch die Inhalte sein. Unterhaltsam wird es auf jeden Fall.

Auf dem jeweiligen Blog bekommt ihr dann auch einen Hinweis, wo das nächste Söckchen zu finden ist.

Und wie man unschwer in meiner Sidebar erkennen kann, bin ich auch irgendwann (dieses Jahr zum ersten Mal) an der Reihe.
Wann es dann was zu finden gibt? Lasst euch überraschen!

Ich wünsche allen Teilnehmern und Besuchern viel Spaß bei dieser Aktion und einen schönen ersten Advent.

Entenhausens Wikipedia

Klar, für die echten Donald Duck Fans sind Dinge wie der zweite Namen von Donald oder die Antwort auf die Frage, wo Entenhausen (vielleicht) liegt, mit Sicherheit bekannt.

Für alle Gelegenheitsleser von Disney-Lektüre gibt es aber quasi die Disney-Wikipedia unter www.duckipedia.de. Dort finden sich viele Einträge nicht nur zu Tick, Trick und Track und Co. sondern u. a. auch die Info, dass die Musik beim Tod von Bambis Mama fast die gleiche wie die beim “Weißen Hai” ist.

Also, einfach mal einen Besuch abstatten. Dieser ist nämlich sicher genauso unterhaltsam wie die Comics selber.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

 

Rezept: Punschwürfel

Punschwürfel

Die Weihnachtszeit rückt ja unaufhörlich näher (knapp 5 Wochen). Und ich muss zugeben: Den ein oder anderen selbstgemachten Glühwein habe ich schon genossen. Ist ja mittlerweile auch schon recht kühl geworden.

Und in diesem Zusammenhang fällt mir ein leckeres Rezept (natürlich wieder aus Omas Backbuch) für den Plätzchen- /Keks- / Lebkuchen- / Weihnachtsgebäck-Teller ein:

Punschwürfel

Dazu benötigt ihr

für den Teig:
6 Eier
250g Margarine
160g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
240g Mehl
1,5 Tl. Backpulver
180g Blockschokolade

für die Glasur:
500g Puderzucker
etwas Vanillinzucker
ca. 70 – 80ml Kirschrum*

Teig:
Die Eier trennen und das Eigelb mit den restlichen Zutaten (außer der Schokolade) verrühren.

Die Blockschokolade schmelzen und in den Teig einrühren.

Das Eiweiß der 6 Eier zu Eischnee schlagen und unter den Teig heben.

Den Teig auf einem Backblech gleichmäßig verteilen und 20 Minuten bei ca. 190° C backen.

Glasur:
Den Puderzucker sieben und nur soviel Kirschrum* beigeben, bis die Masse sämig und streichfähig wird.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit der Glasur übergießen und diese gleichmäßig verteilen. Dann Alles etwas abkühlen lassen und danach in Würfel schneiden.

Viel Spaß beim Backen und Probieren!

 

* Statt Kirschrum, den es anscheinend nur in Österreich zu kaufen gibt, könnt ihr auch eine Mischung aus 4 Teilen Rum und 1,5 Teilen Kirschsaft nehmen.

Etwas unheimlich

Gestern abend standen wir schön gemütlich in der Küche um zu kochen, als plötzlich das Licht nur noch gedimmt flackerte, die Spülmaschine röchelte und im ersten Stock ein merkwürdiges brummen zu hören war.

Auch in den übrigen Räumen, in denen Licht brannte, war alles gedimmt. Da keine Sicherung rausgeflogen war, habe ich erstmal den FI-Schalter ausgelöst und alle Sicherungen ausgeschaltet.

Das einzige, was dann noch brannte, war die Gasflamme am Herd. Also erstmal im Dunkeln eine Taschenlampe suchen. Die war natürlich nicht dort, wo sie sonst immer ist. Klar!

Als das Ding endlich im Kellerregal seine Deckung aufgab, bin ich wieder zum Sicherungskasten. Vorsichtig den FI-Schalter wieder einschalten und nach und nach die Sicherungen wieder rein.

Alles wie immer. Nur die Lampe im ersten Stock mit den beiden Energiesparlampen verweigerte ihren Dienst. Also das Ding abmontieren (klar, die Sicherung habe ich vorher wieder rausgenommen) und mal nachsehen. Keine Auffälligkeiten.

Nachdem ich die Lampe wieder angebracht hatte (ohne Leuchtmittel), war weiterhin alles beim alten. Der Herd funktionierte, die Lampen brannten alle wieder normal und auch der Trockner im Keller brummte wie gewohnt vor sich hin.

Es gibt halt Dinge zwischen Himmel und Erde…

Aber ein komisches Gefühl bleibt erstmal.

Foto-Geburtstag

Richtig: Nicht Geburtstags-Foto sondern Foto-Geburtstag.

Denn heute hat einer der Wegbereiter der Fotografie, Louis Daguerre, Geburtstag. Er wurde am 18.11.1787 in Cormeilles-en-Parisis geboren und war der Erfinder der sogn. Daguerreotypie, des ersten vermarktbaren fotografischen Verfahrens.

Heute brauchen wir uns beim Fotografieren keine großen Gedanken mehr über Belichtungszeit, Blende oder gar den späteren Ablauf bei der Entwicklung eines Fotos zu machen. Das war früher noch ganz anders. Damals waren die Fotografen noch halbe Wissenschaftler, die 20 und mehr Kilo Gepäck mit sich rumschleppten, nur um ein paar Fotos zu machen. Da musste man sich vorher schon sehr gut überlegen, was man wann, wo und wie fotografieren wollte.

Für uns heute unvorstellbar. Aber vielleicht sollten wir beim nächsten “Fotoshooting” kurz innehalten und etwas bewusster durch den Sucher bzw. auf das Display schauen. Ich denke, das wäre ein guter Schritt weg von der Quantität hin zur Qualität beim Fotografieren.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Energiereiches Frühstückchen

Neulich hat unser Lütter das erste Mal bei seiner Oma übernachtet. Hat prima funktioniert. Das war für ihn sicher wie ein Erste-Klasse-Urlaub. Denn Verwöhnen ist natürlich inklusive. Das muss auch so sein.

Der Rest des Verwöhnprogramms in Form von Frühstücks-Kinder(!)-Hörnchen wurde von meiner Schwiegermutter zur weiteren Verwendung an uns ausgehändigt.

Das blieb unserem Lütten natürlich nicht verborgen. Und so wurde beim nächsten Frühstück lauthals nach den “Scholadehöchen” (Schokoladenhörnchen) verlangt.

Ein beiläufige Blick auf die Verpackung beim Öffnen der selben, ließ uns verwundert mehrmals die Daten und Fakten über den energetischen “Nährwert” -oder sollte ich besser sagen “Mehrwert”- dieses Meisterwerks des Bäcker-Handwerks lesen.

In so einem kleinen, niedlichen Hörnchen, extra zubereitet für den Kindergaumen, in einer Größe, die durchaus nach mehr verlangt, steckten doch glatte 220kcal!

Die Menge der in so einem Leckerbissen enthaltenen Nugatcreme reicht unter “normalen” Umständen locker für zwei Brote.

Und so ein Hörchen möchte ungern im Magen alleine bleiben. Es würde dort ja vereinsamen.

Wir haben aber der “Vereinsamung” vor einem frühzeitigen Erreichen des täglichen Energiebedarfs eines 2 1/2 Jährigen den Vorzug gegeben.

Als kleiner Verwöhnbeitrag bei den Omas und Opas ist das sicherlich kein Problem. Ich kann mir aber vorstellen, dass so etwas durchaus auch zum Standardfrühstück gehört. Da ist es dann auch nicht verwunderlich, wieso es immer mehr Probleme mit frühzeitigem Übergewicht gibt.

Wat ess?

… han ich hück jedaach, als ich jehürt han, wat mit dem Niedeckens Wolfjang passeet es. Janz plötzlich mote in et Krankehuus. Dat trof uns Fans dann doch wie ‘ne Stein:

Tour bis op weiteres afjesaat wejen schwerer Erkrankung.

Wat schriev mer en su enem Fall?
Villeich: Wenn et Bedde sich lohne däät un meer Drei Wünsch frei hätte, dann die, dat schnell widder Alles em Lot es, musikalisch bahl ene Fortsetzung folgt un dat janze e Happy End hätt.

Wahrscheinlich es dann zwar Nix wie bessher ävver Wat, usser Rock’n'Roll?

Ich hoff, et es alles nur Halv su wild.
Daröm jote Besserung un Ne schöne Jrooss!