Monatsarchiv: Februar 2012

Wieder ein Schaltjahr – aber warum?

29. Februar

Heute ist wieder einmal so ein außergewöhnlicher Schalttag, der 29. Februar. Allen heutigen Geburtstagskindern wünsche ich erstmal alles Gute. Denn in den nächsten 3 Jahren wird der Geburtstag wohl wieder erst am 1. März quasi nachgefeiert werden.

Wie kam es eigentlich zu den sogenannten Schaltjahren und der Einführung dieses Schalttages?
Nun, unser Kalender-Jahr besitzt 365 Tage á 24 Stunden. Doch dies entspricht leider nicht genau einem Sonnenjahr. Denn dieses hat exakt 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten, 45,261 Sekunden. Das führt im Laufe der Zeit dazu, dass sich die Jahreszeiten verschieben. Ohne Ausgleich würden wir also irgendwann im Sommer Schlitten fahren (sofern es Schnee gibt).

Diese Abweichung glich Julius Cäsar ca. 45 v. Chr. aus, indem er im neuen julianischen Kalender alle vier Jahre im Februar einen weiteren Tag einführte. Damit reduzierte er die Abweichung um einen Tag in ca. 128 Jahren.

Für ihn reichte diese Genauigkeit, da Brutus ihm ja bekanntermaßen 44 v. Chr., also nur ein Jahr nach der Einführung des Kalenders, ein jähes Ende bereitete.

Doch im Jahr 1582 belief sich die Differenz schon etwa auf 10 Tagen, was dazu führte, dass der astronomische Frühlingsanfang schon am 11. März stattfand, statt, wie auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 beschlossen, am 21. März.

Papst Gregor XIII ließ deshalb im selben Jahr ein paar Tage ausfallen und strich den 5. bis 14. Oktober einfach aus dem Kalender. Die Abfolge der Wochentage behielt er jedoch bei, sodass ein Freitag auf einen Donnerstag folgte.

Im heute gebräuchlichen gregorianischen Kalender führte er noch eine weitere Regel ein: Alle Sekularjahre, also alle Jahre, die ein Jahrhundert abschließen (z. B. 1700, 1800, 1900 etc.) und durch 400 geteilt keine natürliche Zahl ergeben, sind keine Schaltjahre. Damit verringert sich die Abweichung auf etwa einen Tag in 3000 Jahren.

Das sollte für die meisten von uns ausreichend genau sein ;-) .

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

“Stöckchen”-Premiere mit 5 Fragen

Zum ersten Mal ist mir ein Stöckchen zugeworfen worden, und zwar von Thomas. Tja, und jetzt muss ich mal sehen, ob ich es quasi auch gefangen bekomme.

Zunächst einmal lautet die Aufgabenstellung wie folgt:

Verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat
Beantworte die Fragen, die gestellt wurden
Bewerfe anschließend 5 Leute mit dem Stöckchen
Gibt den Personen Bescheid, dass Du sie ausgewählt hast
Stelle 5 Fragen, die beantwortet werden müssen.

Und nun geht es an die Beantwortung der fünf Fragen, die mir Thomas “zugeworfen” hat:

1. Hast Du schon einmal nachgedacht eine Petition beim Bundestag einzureichen?
Diese Frage kann ich kurz mit Nein beantworten. Mir geht zwar so Manches auf den Zeiger. Wenn ich aber mal in diverse Polit-Talkrunden reinzappe und sehe, dass wohl jeder meint: “Wer am lautesten schreit, sei im Recht”, dann bezweifle ich, mit so einem Schreiben “Gehör” zu finden.

2. Wie siehst Du der kommenden Fussball-Europameisterschaft entgegen? Fan oder nicht? (begründe es bitte)
Ich bin zwar kein großer Fußballfan, da ich der Meinung bin, dass um die Kicker und das Drumherum viel zu viel Geld “verpulvert” wird. Aber einer EM oder WM kann ich mich natürlich nicht entziehen. Und in letzter Zeit macht es ja auch wieder Spaß, unserer Mannschaft beim Spielen zuzusehen.

3. Wie denkst Du über die immer mehr werdenden “Seifenopern” im TV?
Die sind für mich einfach nur Verschwendung von Sendezeit.

4. Hast Du schon mal darüber nachgedacht Deinen Blog aufzugeben?
Ja, in der Tat hatte ich schon öfters mal einen Durchhänger (der letzte ist noch gar nicht lange her). Und da kam mir auch schon die Überlegung, ob ich weitermachen soll. Aber dann packt es mich dann doch wieder, etwas zu schreiben.

5. Schreibst Du Deine Artikel auf Vorrat oder immer relativ aktuell?
Zu 99% schreibe ich nicht auf Vorrat. Wenn mir ein Thema einfällt (meist spontan) und ich die Zeit habe (oder ein Stöckchen bekomme ), setze ich mich hin und schreibe. Dann wird das Ganze nochmal durchgelesen, korrigiert und -wenn für gut befunden- direkt publiziert.

So und nun werfe ich das Stöckchen zu folgenden Blogs weiter:
Alex von offenesblog
Kathrin von hexenhaus
Michaela von kaffeejunkies
Erdbeere von bloggewasichwill
Michelle von Gedankensturm

Ich hoffe dann, dass mir folgende Fragen beantwortet werden:
1. Bist du ein “Wintertyp” oder freust du dich eher auf den Frühling und Sommer?
2. Machst du Sport und wenn ja, welchen?
3. Trifft man dich im Urlaub in den Bergen beim Wandern oder eher am Strand beim Faulenzen?
4. Sind dir Kommentare in deinem Blog sehr wichtig, oder reicht dir zu wissen, dass dein Blog gut besucht wird?
5. Liest du Blogs eher aufgrund des Unterhaltungswertes oder wegen der dort enthaltenen Informationen über bestimmte Themen?

Fastenzeit

Karneval ist vorbei und damit auch die Zeit des ausschweifenden Lebens . Aber gerade jetzt, wo der Kamelle-Büggel (Bonbon-Beutel) wahrscheinlich prall gefüllt im Schrank steht, fängt die Fastenzeit an.

Gut, mittlerweile steht die Fastenzeit nicht mehr unbedingt für den Verzicht auf Essen bzw. Süßigkeiten, sondern man soll sich in dieser Zeit vielmehr mit den eigenen Lebensgewohnheiten bewusst auseinandersetzen.

Und es ist mit Sicherheit auch nicht verkehrt, sich mal Gedanken darüber zu machen, dass nicht immer alles so selbstverständlich ist, wie man es sonst im Alltag gerne nimmt.

Wie sieht es denn bei euch aus, begeht ihr die Fastenzeit eher traditionell mit Verzicht auf die ein oder ander Leckerei oder habt ihr vielleicht auch garnichts damit am Hut?

Stephans Leuchtpult

Vor Kurzem habe ich quasi als “Ableger” von Stephans Leuchtfeuer eine kleine Foto-Galerie erstellt. Auf Stephans Leuchtpult findet ihr nun eine kleine Auswahl von Fotos, die ich nicht im “digitalen Staub” der Festplatte versinken lassen wollte.

Ich hoffe, ihr habt Spaß, sie euch anzusehen, und vielleicht findet der/die ein oder andere auch Ideen für seinen/ihren nächsten Foto-Ausflug.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Gewinn zu Karneval

Letzte Woche Freitag fand bei uns im Ort zum 9. Mal das damit schon traditionelle Bauernwiegen mit Gewicht-Schätz-Gewinnspiel der Bäckerei Lob statt. Der staatse Buur wird dabei mit samt Ornat gegen 750g schweres Bauernbrot aufgewogen. Jedes Brot wird dann später zu 2,50 Euro verkauft, und je 1 Euro geht als Spende an die nahegelegene Grundschule.

Dieses Jahr waren der Lütte und ich mit dabei und haben auch das Kärtchen mit unserem Gewichtstipp  von 157 Broten abgegeben. Und bei sage und schreibe 156 Laib Broten war dann tatsächlich das Bauerngewicht erreicht. Das Ergebnis bescherte dem Förderverein der Schule 156 Euro und uns den zweiten Platz beim Gewinnspiel.

Jetzt freuen wir uns auf unser Karnevals-Gebäck, und ein großes “Danke schön” geht an die Bäckerei Lob in Bergisch Gladbach – Paffrath für das diesjährige Bauernwiegen.

Wetten auf den Tod

Ich weiß nicht, wo das noch alles hinführen soll. Aber heute habe ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt und mein Frühstücksbrot fast wieder hochgewürgt, als ich in der Tageszeitung las, dass laut Spiegel quasi Wetten auf die Lebensdauer von Menschen abgeschlossen werden können.

Und zwar hat sich die Deutsche Bank dem Bericht zufolge etwas ganz “Tolles” einfallen lassen. Sie bietet nämlich ihren Kunden einen Fond Namens db Kompass Life3 an und hat dafür auch schon ca. 700 Mio. Euro von ihren Anlegern erhalten. Mit diesem Fond kann der Anleger direkt gesagt auf die Restlebensdauer von rund 500 Personen “wetten”. Je früher die sogenannten Referenzpersonen dann ins “Gras beißen”, desto höher ist der Gewinn für die Anleger.

Zum Glück haben nicht alle (Banken) solche perversen Einfälle, und so hat die Ombudsstelle des Bankenverbandes harsche Kritik an diesem “Geschäftsmodell” geübt.

Vielleicht sollte man den Fond auf den Personenkreis des Deutsche-Bank-Vorstandes basieren lassen.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan