Foto-Geburtstag

Richtig: Nicht Geburtstags-Foto sondern Foto-Geburtstag.

Denn heute hat einer der Wegbereiter der Fotografie, Louis Daguerre, Geburtstag. Er wurde am 18.11.1787 in Cormeilles-en-Parisis geboren und war der Erfinder der sogn. Daguerreotypie, des ersten vermarktbaren fotografischen Verfahrens.

Heute brauchen wir uns beim Fotografieren keine großen Gedanken mehr über Belichtungszeit, Blende oder gar den späteren Ablauf bei der Entwicklung eines Fotos zu machen. Das war früher noch ganz anders. Damals waren die Fotografen noch halbe Wissenschaftler, die 20 und mehr Kilo Gepäck mit sich rumschleppten, nur um ein paar Fotos zu machen. Da musste man sich vorher schon sehr gut überlegen, was man wann, wo und wie fotografieren wollte.

Für uns heute unvorstellbar. Aber vielleicht sollten wir beim nächsten “Fotoshooting” kurz innehalten und etwas bewusster durch den Sucher bzw. auf das Display schauen. Ich denke, das wäre ein guter Schritt weg von der Quantität hin zur Qualität beim Fotografieren.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Sylt

Jetzt betreibe ich diesen Blog schon seit über einem Jahr, habe im Header das Quermarkenfeuer, schreibe unter “Wieso-weshalb-warum…” über den Grund für dieses Bild und merke erst jetzt, dass ich noch überhaupt keinen Beitrag über meine Lieblingsinsel geschrieben habe.

Das hole ich nun schnellstens nach. Doch bevor ich lange über Dinge schreibe, die man schon hundertfach im Netz nachlesen kann, zeige ich lieber ein paar Bilder.

Und diese -denke ich- zeigen auch den Grund, warum ich wieder “zurück will“.

Bootstour

Symphony 4

Die letzte Woche habe ich mal meine Rechner ausgelassen und war mit der Famillich auf Hausboot-Tour in Friesland. Obwohl wir ja eher vom Segeln kommen, haben wir diese Tour schon zum zweiten Mal gemacht, und ich kann das nur jedem empfehlen, der so etwas auch mal ausprobieren möchte.

Das Seenplatten-Revier rund um Sneek ist abwechslungsreich und die Entfernungen zu den einzelnen Jachthäfen sind nicht sehr groß. Mittagspausen kann man gut an einer der unzähligen Marrekriten machen. Das sind kleine Inseln oder Stege, an denen man (auch über Nacht) festmachen kann.

Und auch der Lütte hatte seinen Spaß. Die Spielsachen sollte man aber den Gegebenheiten entsprechend auswählen. Und falls doch mal etwas über Bord geht, ist ein Kescher sehr hilfreich.

Also, demächst mal Urlaub auf dem Wasser machen.

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan

Fotos in the Box

No. 2 Brownie von Kodak

Vor etwa zwei Jahren haben ich von meinem Onkel eine schöne Sammlung alter Fotokameras geerbt. Da sie alle noch funktionsfähig sind, hat es mich schon immer mal gereizt, eines dieser Analogschätzchen auszuprobieren.

Leider findet man keine Platten für die Plattenkameras mehr. Allerdings gibt es noch Rollfilme.

Letztens war es dann so weit. Rein in den Fotoladen, einen Schwarz-Weiß-Rollfilm (acht Aufnahmen!) gekauft und mit einer alten Box ab ins Bergische. Tja, da stand ich “digitalverwöhnter” Hobbyfotograf mit der kleinen Kiste in der Botanik. Viel falsch machen kann man nicht mit nur drei Blendenstufen und einem Auslöser. Viel richtig allerdings anfangs auch nicht.

Die Sicht durch das Prisma war auch erstmal gewöhnungsbedürftig. Aber interessant war es allemal. Das fanden wohl auch die Spaziergänger, deren Blicke doch große Verwunderung ausdrückten.

Groß waren dann meine Erwartungen erstmal nicht, als ich ein paar Tage später die Abzüge abgeholt habe. Aber es hat funktioniert (Ergebnisse s. u.)!

Nach der Tour ist mein Respekt für die “alten” Fotografen und die Technik noch mehr gestiegen. Denn diese funktioniert auch heute nach fast 100 Jahren noch. Das wird man später wohl kaum von irgendeiner Digitalkamera behaupten können.

Was seid ihr eigentlich für “Fotografen”?
Eher die bedächtig Suchenden oder die “Ballerer” mit dem Motto “erstmal alles in den Kasten”?

Müllmenschen

Müllmensch

Nun sind sie auf ihrer großen Welttournee auch hier in Bergisch Gladbach gelandet, Herrn Schults Müllmenschen. Nach Chinesischer Mauer, den Pyramiden, der Antarktis und was weiß ich noch für mondäne Orte, fehlte wohl noch der Konrad-Adenauer-Platz auf ihrer Liste, um die Reise abzurunden

Mittlerweile haben die Jungs und Mädels (obwohl, eigentlich sind sie ja geschlechtslos) etwas Patina angesetzt. Kein Wunder bei den unterschiedlichen Klimazonen, die sie durchreist haben.

Für vier Tage hat HA Schult eine kleine Delegation vor dem Bergischen Löwen platziert. Da heutzutage aufgrund der leeren Stadtsäckel ja gerade an Kunst und Kultur gespart wird, ist es ganz erfreulich, dass sich Förderer für diese Aktion gefunden haben.