3. Advent und vom zukünftigen Weihnachten

3. Advent

Ich wünsche euch mit einem kleinen Gedicht einen schönen 3. Advent und hoffe, dass die Zukunft von Weihnachten besser aussieht als im Gedicht beschrieben.

 

Weihnachtszeit
Draußen schneit’s, es ist so weit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.

Der Opa holt vom Abstellraum
den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum.

Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.

Zum Schluss die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?

Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.

Der Enkel aber glaubt es kaum:
“Echte Kerzen an dem Baum???”

Die Zeit jedoch bleibt niemals steh’n
und fünfzig weit’re Jahr’ vergeh’n.

Der Enkel – längst erwachsen schon -
hat heute selbst ‘nen Enkelsohn.

Und wieder schneit’s zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.

Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.

Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.

Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?

Da war der Weihnachstbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.

Der Enkel aber glaubt es kaum:
“Im Wohnzimmer ‘nen echten Baum???”

Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh’n
und nochmal fünfzig Jahr’ vergeh’n.

Der Enkel – längst erwachsen schon -
hat wiederum ‘nen Enkelsohn.

Und schneit’s auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt’s nicht mehr.

Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.

Der Enkel denkt auch nicht daran,
hat nie gehört vom Weihnachtsmann.

Auch vieles and’re gibt’s nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?

Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.

Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: “Was ist ein Baum???”

Quelle: www.onlinewahn.de
Autor: Robert Sontheimer

1. Advent und Blog-Adventskalender

1. Advent

Auch in diesem Jahr hat Alex von offenesblog.de einen Blog-Adventskalender organisiert. Ab dem 01.12. (Start ist bei newsburger.de) wird dann jeden Tag auf einem anderen Blog ein Advents-Söckchen geöffnet. Genauso individuell wie die Blogs werden auch die Inhalte sein. Unterhaltsam wird es auf jeden Fall.

Auf dem jeweiligen Blog bekommt ihr dann auch einen Hinweis, wo das nächste Söckchen zu finden ist.

Und wie man unschwer in meiner Sidebar erkennen kann, bin ich auch irgendwann (dieses Jahr zum ersten Mal) an der Reihe.
Wann es dann was zu finden gibt? Lasst euch überraschen!

Ich wünsche allen Teilnehmern und Besuchern viel Spaß bei dieser Aktion und einen schönen ersten Advent.

Leckeres Hüftgold

4. Advent

Früher war der Advent eine Fastenzeit ähnlich wie heute (eigentlich) noch die Passionszeit vor Ostern. Doch davon ist nichts mehr übrig geblieben. Denn die Regale in den Geschäften sind voll mit Leckereien, an denen man kaum vorbeigehen kann.

Für viele gehört z. B. auch der Marzipan fest zur weihnachtlichen “Vorbereitungszeit”. Meine Frau gehört zu denjenigen.

Und wer hat’s erfunden?
Ganz klar, die Lübecker!

Doch jetzt müsste -ähnlich wie in der Werbung- eigentlich jemand am Handtuchzipfel ziehen. Denn obwohl Lübeck eng mit dem Marzipan verbunden ist, wurde dieser dort nicht erfunden.

Der wahre Ursprung dieses leckeren, aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser hergestellten Hüftgoldes liegt im arabischen Raum. Über den Handelsplatz Venedig erreichte die süße Spezialität erst im 13. Jahrhundert Europa. Im gleichen Jahrhundert wurden dann aber auch schon in Lübeck Mandeln als Grundrohstoff für Marzipan eingeführt. Und in den Archiven der alten Hansestadt lagern Dokumente aus dem 16. Jahrhundert, die die ersten Versuche zur Herstellung von Marzipan dokumentieren.

Die Lübecker waren also nicht die Erfinder, aber sie haben schon früh den Grundstein für die dortige Marzipan-Tradition gelegt.

Heute ist die Grundrezeptur in einer RAL-Verordnung festgelegt. Danach darf sich Marzipan nur dann “edel”“ nennen, wenn dieser einen Anteil von 90 Prozent Marzipanrohmasse enthält.

In diesem Sinne: guten Appetit!

Advent?!

Zweiter Advent

Letztens habe ich einen Bericht gesehen, in dem Leute auf der Straße u. A. befragt wurden, was Advent eigentlich heißt und woher der Adventskranz kommt.

Die Antworten waren abenteuerlich und selten richtig. Daher hier mal ein kurzer “Aufklärer” für all diejenigen, die ich nun verunsichert habe.

Advent kommt vom lateinischen “adventus” und heißt soviel wie “Ankunft”. Die Christen gedenken der Geburt Jesu und bereiten sich in dieser Zeit auf seine “Ankunft” vor. Mit dem 1. Advent beginnt außedem das neue Kirchenjahr.

Zum Adventskranz eine kurze Erklärung:

Der Begründer der Inneren Mission Johann Hinrich Wichern (1808 -– 1881), der angesichts des Kinderelends das Rauhe Haus in Hamburg eröffnete, hat den Adventskranz zu einem christlichen Zeichen gemacht. Ab 1840 wurde im Rauhen Haus an jedem Tag im Advent eine Andacht gehalten. Wichern erzählte von Advent und Weihnachten. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. Jeden Tag wurde eine Kerze mehr angezündet. An Weihnachten brannten alle 24 Kerzen. Weil den Jungen und Mädchen dieser Holzreif mit den 24 Kerzen so gut gefiel, schmückten sie ihn ab 1851 noch mit Tannenzweigen, als Zeichen für das Leben. So hing vor über hundert Jahren im Rauhen Haus in Hamburg der erste Adventskranz.

Na, wer hätte es gewusst?

Weihnachten steht vor der Tür

So, jetzt lässt es sich nicht mehr leugnen: Weihnachten steht kurz vor der Tür. Denn in vier Wochen ist alles schon wieder vorbei.

Wir haben das erste Advent-Wochenende mit selbstgebackenen Plätzchen eröffnet. Die gehören einfach dazu. Es gibt zwar die ein oder anderen gekauften Beilagen wie Lebkuchen oder Spekulatius. Aber selbstgemacht ist doch meist besser. Ich bin ja eher der “Koch-Typ” (bitte nicht verwechseln mit dem ehem. Ministerpräsidenten von Hessen). Deshalb bin ich froh, dass meine Frau den Back-Part übernimmt.

Nunja, nach Weihnachten wird die Waage wieder ein deutliches Ergebnis zeigen.
Aber was soll’s?
Es liegt ja dann wieder ein ganzes Jahr zum Gewichtreduzieren vor einem ;) .

In diesem Sinne, ne schöne Jrooß
Stephan