Bergisches Leuchtfeuer

Thomas von nicht spurlos hat dankenswerter Weise einen Beitrag über meinen Blog geschrieben. Das hat mich natürlich sehr gefreut, kann ich doch noch etwas an Besucherzuwachs brauchen.

Dabei hat ihn wohl etwas gewundert, dass ausgerechnet im Bergischen ein Blog dieses Namens betrieben wird. Klar ist die Küste nicht gerade um die Ecke. Aber irgendwie habe ich ein Faible für das Meer und besonders zur Nordsee.

Aber gar nicht weit von hier, in Köln-Ehrenfeld, gibt es tatsächlich einen richtigen Leuchtturm. Und zwar wurde dieser von der Firma Helios, die in der damals noch neuen Elektroindustrie tätig war, zu Werbe-, Test-, und Demonstrationszwecken erbaut.

Bilder und Infos dazu gibt es -na klar- bei wikipedia. Und einen kleinen Beitragsfilm über diesen Leuchtturm gibt es ebenfalls.

Tja, was es nicht alles gibt!

Kölner Geschäfte …

…werden millionenfach am Tag verrichtet.

Kein Wunder, dass man dafür 2400 km Abwasserleitungen benötigt. Einen ganz ganz kleinen Teil davon habe ich mir gestern bei einer Führung der Stadtentwässerungsbetriebe in Köln angesehen.

In der Nähe des Ebertplatzes ging es ein paar Stufen in die Unterwelt. Nur dumm, dass Ammoniak die Nase frei macht. So blieb mir trotz Erkältung der Geruch leider nicht erspart.

Trotzdem war es schon interessant, was man da so erfahren hat. Außerdem wird es nicht viele Städte geben, die Teile ihrer Kanalisation mit einem Kronleuchter erhellen. Und es werden dort sogar auch Konzerte aufgeführt, die ständig ausgebucht sind. Mein Ding wäre das ja nicht, aber wer’s mag…

Wer auch mal so eine Führung (ca. 30-45 Minuten) mitmachen möchte, dem hilft vielleicht folgender Link weiter:

Führung Kronleuchtersaal Köln

Das ganze ist kostenlos. Aber ein paar Taler für die Kaffekasse kann man ja geben, denn Pecunia non olet!

Blaues “Wunder”

Neulich war ich in der Stadtbibliothek in Köln, um mir ein paar alte Stadtanzeiger-Ausgaben anzusehen. Irgendwann verspürte ich das Verlangen, etwas Ballastwasser abzulassen.

Als ich dann das gewisse Örtchen betrat, erlebte ich quasi mein “blaues Wunder”. So eine Beleuchtung hatte ich noch nicht gesehen. Warum diese “Einrichtung” so illuminiert war, konnte ich mir nicht ganz erklären. Doch dann viel mir ein, dass ich mal davon gehört hatte, dass es auf diese Weise Fixern erschwert werden soll, die Venen zu finden, und sie damit von dem “Ort” fernzuhalten.

Ganz ehrlich, bei der Beleuchtung muss auch bei Nichtfixern der Drang schon groß sein, um hier sein “Eau de Cologne” abzugeben.